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„Ihr habt ja diese Homepage… warum braucht Ihr da so viele Entwickler?“

Auf Veranstaltungen werden wir oft gefragt, woran die mittlerweile 19 Entwickler bei karriere.at eigentlich den ganzen Tag arbeiten. Berufseinsteiger und Studenten – aber auch erfahrene Entwickler – kennen karriere.at meist als reines Jobportal und wundern sich, was daran so aufwendig sein soll. Hinter karriere.at steckt aber viel mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Deshalb möchte ich anderen Devs einen kleinen Überblick geben.

Die drei Säulen

karriere.at ist schon lange kein reines Jobportal mehr, sondern konzentriert sich auf die drei Bereiche

  • Stelleninserate,
  • Employer Branding
  • und Bewerbersuche.

Employer Branding hilft Unternehmen, sich auf karriere.at als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Das heißt wir bieten ihnen die Möglichkeit, mit unserer Hilfe ein ausführliches Profil auf der Website zu erstellen. Für das Profil produzieren wir auch die karriere.reporter-Videos, die aus einem Rundgang durch das Unternehmen und mehreren Interviews mit Mitarbeitern bestehen.

Die Bewerbersuche hingegen ermöglicht Unternehmen, in unserer Datenbank nach passenden Kandidaten für ihre Jobs zu suchen. Das nennt sich Active Sourcing und dreht den Spieß um. Bewerber können einen ansprechenden Lebenslauf erstellen, der den Firmen dann passend zu ihren ausgeschriebenenen Stellen vorgeschlagen wird.

So sieht das grobe Geschäftsmodell aus – was heißt das jetzt für unsere Devs?

Die hundert Projekte

Fichtl war so freundlich und hat eine Übersicht über alle kleinen und großen Projekte angefertigt. Sie sind grob gruppiert, lassen sich aber nicht immer eindeutig einer der drei Säulen zuordnen. In der vierten Spalte befindet sich interne Software, die bei uns statt zugekaufter CRM- und ERP-Lösungen verwendet wird.

Die sichtbare und verborgene Arbeit

Ihr könnt euch selbstverständlich durchklicken und werdet einige Features entdecken, wie die Jobsuche, die Firmensuche oder den Brutto-Netto-Rechner. Aber erst wer sich einen User anlegt, kann erahnen, wie komplex etwa der Lebenslauf und die mit ihm verbundenen Features wie der automatische Import, der Eingabeassistent, der Prozess der 1-Klick-Bewerbung und selbstverständlich das Bewerber-Matching sind.

Ein Großteil der Bereiche bleibt für normale User ohnehin unzugänglich, wie der gesamte Businessbereich oder der Adminbereich zur WYSIWYG-Eingabe der Firmenprofile. Die zahlreichen Prototypen, Konzeptionsmeetings, Iterationen und A/B-Tests (oder A/B/C/D/E-Tests), die hinter der jeweils aktuellen Live-Version einer Seite stecken, gelangen natürlich auch nicht nach außen.

Wer sich noch tiefer wagt, gelangt zu unserem Datenberg, der durchforstet, kategorisiert und für unsere Suchalgorithmen aufbereitet werden möchte. Neben Data-Mining wird im Core-Services-Team natürlich auch nach Performance gegraben.

Quer über alle Bereiche spannen sich schließlich die Themen SEO, DevOps, Testing und Support. Ohne effektive Suchmaschinenoptimierung hätte karriere.at nicht 30% organischen Traffic über Google. DevOps lässt sich bei uns mit „Developer-Happiness-Beauftragter“ übersetzen und stellt sicher, dass die Scrum-Teams sich nicht um Infrastruktur kümmern müssen, sondern auf die Produkte selbst konzentrieren können. Und da sich bei einer über zehn Jahre gewachsenen Codebase doch vereinzelt Bugs eingeschlichen haben, müssen auch interne und externe Supportanfragen bearbeitet werden.

Arbeit, Arbeit!

Man sieht also, dass „diese Homepage“ doch recht umfangreich ist. Falls du dich auch dieser Herausforderung stellen willst, kannst du dir noch kurz auf www.devland.at fröhliche Bilder von unserem Entwicklungsalltag ansehen und dich anschließend über join@karriere.at bei uns bewerben.

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